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  Minis für feste Prothesen  

 
GrafikFest zubeißen mit den Dritten Es gibt es X Millionen Gebissträger (Vollprothesen), doch längst nicht alle sind mit ihrem Zahnersatz zufrieden: Oft sitzt er falsch und wackelt. Schlecht sitzende Prothesen sind aber nicht nur ein Komfortproblem, das jedes Essen zum Abenteuer machen kann, auch ein falscher Biss mit folgenden Kieferschäden oder sogar Kopfschmerzen können die Folge sein.

Die von Zahnlosigkeit betroffenen Patienten haben ein besonderes Interesse an Behandlungskonzepten, die für festen Halt ihrer Vollprothesen sorgen. In solchen Fällen sind "Mini-Implantate" eine schnelle und einfache Lösung. Bei Mini-Implantaten wird die Vollprothese an 3 bis 4 "Minis" aufgehängt bzw. eingeklickt. Sie kann dann immer - auch nachts - getragen werden, aber auch zur Reinigung problemlos herausgenommen werden. Vor allem aber sitzen die "Dritten" dann korrekt und fest.

Mit einem Röntgenbild wird die geeignete Länge der Implantate bestimmt und nach einer schonenden Pilotbohrung werden die Mini-Implantate eingedreht. Mit einem Druckknopfsystem, welches direkt in die Prothese eingearbeitet wird, wird die Vollprothese an den Implantaten befestigt.

Das grazile Design ermöglicht eine minimal invasive Insertion. Somit kann häufig auf einen Schnitt und Aufklappung des Zahnfleisches verzichtet werden. Minimal invasiv bedeutet: "geringes Eindringen in den Körper" und geringe Schädigung des Gewebes. Für den Patienten bedeutet dies einen sicheren und schnelleren Operationsverlauf verbunden mit weniger Blutung. Auch die postoperativen Beschwerden sind gering.

Diese sofort belastbaren Implantate werden aus einem Stück Titan hergestellt und somit entfallen einige kostenintensive Verbindungsteile (Schrauben, Aufbaupfosten, Abdruckpfosten). Mini-Implantate sind nur rund 1/3 so groß wie die "normalen" Implantate, und das spart nicht nur Kosten, sondern auch Zeit: Während für das Setzen eines "normalen Implantats" mehrere Behandlungsschritte benötigt werden, kann der Zahnarzt Mini-Implantate in nur einem "Arbeitsgang" direkt befestigen. Zum Nulltarif gibt es den wirklich festsitzenden Zahnersatz allerdings auch nicht, obwohl er deutlich preiswerter ist als die "Luxusversorgung" mit Implantaten: Wer mithilfe so genannter "Mini-Implantate" seine Dritten fest verankern lässt, muss 1.200 Euro (für ingesamt 3-4 Mini-Implantate) aus eigener Tasche zahlen. Dafür gibt es dann mehr Komfort, einen sicheren Biss, und man spart den regelmäßigen Haftcreme-Kauf.