| |
Eine erfolgreiche Implantation basiert zum Wesentlichen auf der Qualität und Quantität des vorhandenen Kieferknochens.
Erfahrungsgemäß stellt der Oberkiefer hinsichtlich dieser Vorraussetzungen das schwierigste Implantationsgebiet dar -
auch auf Grund seiner Nähe zur Kieferhöhle. Die Sinus-Boden-Elevation (Sinuslift) kann dieses Problem korrigieren.
Hat sich der Kieferknochen erst einmal zurückgebildet, kann er sich von alleine nicht mehr regenerieren. Trotzdem gibt es
heute Methoden, die fehlende Knochenmasse zu ersetzen. Ein häufig angewendetes Verfahren ist der Aufbau (Augmentation)
mit eigenem Knochenmaterial, das von anderer Stelle (entweder vom Kinn, aus dem Kiefer oder aus dem Beckenknochen)
entnommen und an der defekten Stelle eingepflanzt (transplantiert) wird. Diese direkte Transplantation eigener
Knochensubstanz galt noch bis vor kurzem als medizinischer "Goldstandard". Allerdings kann dieses Verfahren mit einer
Reihe von Belastungen und Risiken verbunden sein. Auf jeden Fall ist damit ein operativer Zweiteingriff zur Entnahme
des Knochenmaterials verbunden. Um einen Defekt zu füllen, wird dabei also ein mindestens gleich großer Defekt an anderer
Stelle gesetzt. Je nach Entnahmestelle ist sogar eine Vollnarkose notwendig.
Ein weiteres Verfahren ist der Aufbau mit Knochen-Ersatz-Materialien, die entweder künstlich (synthetisch)
hergestellt oder aus Rinderknochen gewonnen werden.
HEUTE KÖNNEN DIE VORBEHALTE GEGEN DIE OBEN BESCHRIEBENEN VERFAHREN UMGEGANGEN WERDEN,
denn mittels Gewebezüchtung (Tissue Engineering) ist es nach dem neuesten Stand der bio-medizinischen Verfahren
möglich, Ihren körpereigenen Knochen aus Ihren Zellen bereits im Labor heranzuzüchten.
Wir sind sind für dieses Verfahren zertifiziert. Sprechen Sie mit uns !
=> Weitere Infos über Dreidimensionale Planung der Implantation
=> Weitere Infos über Zahnersatz auf Zahnimplantate
|